Naturbeschaffenheit von Lettland
Lettland besteht aus vier historischen Regionen: Kurland (lettisch: Kurzeme) im Westen, Livland (lettisch: Vidzeme) im Nordosten, Semgallen (lettisch: Zemgale) als schmaler Streifen zwischen Daugava (deutsch: Düna) und der litauischen Grenze sowie Lettgallen (lettisch: Latgale) im Südosten. Lettland ist zum größten Teil ein bewaldetes Moränen-Hügelland mit zahlreichen Seen und einer langen Küstenebene. Die Hauptstadt Riga ist auch in geographischer Hinsicht das Zentrum des dünn besiedelten Landes.
Das Land hat eine Fläche von 64.589 km˛ und ist damit etwas kleiner als Bayern. Sie grenzt im Nordosten an Estland, im Osten an Russland, im Südosten an Weißrussland und im Süden an Litauen. Die Küstenlinie entlang der Rigaer Bucht im Norden und der Ostsee im Westen hat eine Länge von 498 km. Die durchschnittliche Höhe Lettlands beträgt 87 m ü. NN. Der höchste Berg ist der 120 km östlich von Riga gelegene Gaiziňkalns (Gaising) mit 311 Meter ü. NN.
Insgesamt 2.543 km˛ Fläche werden von Gewässern (Flüsse, Seen, Stauseen) belegt. |
|